
Das jahrelange Gerede wird auf einmal real und plötzlich ist es so weit: Nach einem tränenreichen Abschied von unseren Lieben steigen wir mit doch sehr gemischten Gefühlen in das Flugzeug und kommen am 18.07. nach 15 Stunden Reisezeit und einem turbulenten Landeanflug verspätet und um einen Rucksack leichter in Quito, der höchst gelegendsten Hauptstadt der Welt (2850 m), an. Somit befinden wir uns nun das erste Mal auf der Südhalbkugel, wenn auch nur ca. 20 km südlich des Äquators.
Quito raubt uns den Atem: Wir sind die Höhe und die enormen Abgasmengen nicht gewohnt und deshalb ständig außer Atem.
„Die haben da nicht einmal EURO-Norm 1, das ist da eher EURO -5 oder so!“
Christof

Wir nützen dir erste Woche, um die Stadt kennenzulernen und gemütlich in Südamerika anzukommen. Da fallen uns natürlich so manche Dinge auf:
Da wir uns mehr oder weniger am Äquator befinden, geht die Sonnen hier um 6.00 Uhr auf und um 18.00 Uhr unter. Wir stehen immer schon sehr früh auf, um die bunte und sehr hügelige Stadt zu erkunden. Dazu benötigen wir warme Kleidung – es ist recht kalt hier.

Basilika 
Kirche San Francisco 


Basilika 
Blick auf den Panesillo 

Stadtviertel San Blas 
Wegen der im letzten Jahr, angeblich aufgrund venezuelanischer Flüchtlinge, welche in Ecuador nicht arbeiten dürfen, gestiegenen Kriminalitätsrate, sieht man vor Apotheken, Geschäften und Hotels bewaffnete Polizeibeamte und auf den Straßen Quitoaner, die ihre Taschen vor dem Körper tragen und nur mit äußerst wenig Gepäck die öffentlichen Verkehrsmittel nützen. Ab Einbruch der Dunkelheit werden Taxis genützt.
Neben einer Vielzahl an streunenden Hunden fallen uns schreiende Straßenverkäufer an jeder Ecke und auch auf Kreuzungen auf.
„Heeelaaadoooo!!“ (Eis 😉 )
hören wir ständig in der Stadt (nur das Eis sieht eindeutig nicht echt aus)
In unserer ersten Woche besuchen wir außerdem einen Spanischkurs und üben auf der Straße, in Cafes und Restaurants fleißig das Sprechen auf Spanisch.
„¡No entiendo! – Worum geht´s jetzt eigentlich?“
Angelika
Dadurch finden wir schon gut Anschluss und lernen neben unseren netten SprachschulkollegInnen, mit denen wir Vieles unternehmen, auch einige EcuadorianerInnen und KolumbianerInnen kennen, die uns so manche Tipps geben und mit uns im laufe der nächsten Woche ein paar Dinge unternehmen werden.
Spanisch ist hier definitiv nötig. Schon alleine deshalb, um den Taxifahrern – man soll übrigens nur mit Taxis mit Nummerntafel 😀 mitfahren – den Weg anzusagen. Außerdem kommt man in den günstigen Restaurants mit sehr gutem Essen ( ca. 5,5$ für ein dreigängiges Mittagessen für 2 Personen) mit Englisch nicht weit.
In dieser ersten Woche in Quito nützen wir die Angebote der Sprachschule, machen einen Tagesausflug in das Klettergebiet Sigsipamba, fahren auf den Panesillo und schauen uns dort die Madonna-Statue aus Aluminium an, fahren mit der Seilbahn (Teleferico) auf 4100 m zum Cruz Lama, schauen uns die mit auf den Galapagos-Inseln heimischen Tieren geschmückte Basilika und viele schöne Kolonialbauten an, finden eine Art Bloc-House und trinken das typisch ecuadorianische Feiertagsgetränk Colada Morada!
Wir haben hier somit einen guten Start! 🙂 🙂 🙂

Pichincha 
Colada Morada 
Pichincha 
Sigsipamba 
Sigsipamba 
Pichincha 
Sigsipamba


Panesillo 
Blick vom Panesillo 
Basilika 



Schön das es euch gut geht, das ist echt ein toller Blog 😎👍😘
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Ein toller Blog.👌
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