Life is better when you are high!

Klettern am Cruz Lama

Höhe ist das Thema unserer zweiten Woche in Quito.

Wir dürfen mit unseren neuen ecuadorianischen Bekannten gleich zweimal Klettern gehen. Unerwartet – ein Felssturz versperrt unseren eigentlichen Weg – kommen wir in ein mächtiges neues Klettergebiet. Gemeinsam verbringen wir einen herrlichen Tag in einem wundervollen Sportklettergebiet nahe Quito und haben nicht nur die Gelegenheit tolle Routen zu klettern, sondern auch Spanisch zu üben.

Noch höher hinaus kommen wir beim Klettern am Cruz Lama. Wir fahren gemeinsam mit einem ecuadorianischen Pärchen mit der Seilbahn Teleferiquo auf Quitos Hausberg. Das Klettergebiet befindet sich auf ca. 4000 m. Die dort vorherrschende dünne Luft nimmt uns den Atem und intensive Sonneneinstrahlung sowie Trockenheit und Wind lassen uns bald ermüden.

Welch spannende Erfahrungen für uns!

Neben dem Klettern kommen wir auch weniger sportlich hoch hinaus. So besuchen wir gemeinsam mit unseren deutschen Freunden eine Planetarium-Show – wohl gemerkt auf Spanisch!

Ein HÖHE-Punkt dieser Woche ist auch der Besuch von Christof´s Eltern. Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihnen die nächsten Wochen gemeinsam verbringen können.

Wir erkunden zwei Tage lang den Norden Quitos. Neben QuitoanerInnen im Businessoutfit, teuren Bars und Restaurants fallen uns schicke Hotels und sehr moderne Hochhäuser auf. Das moderne Quito wächst hoch hinaus. Im Geschäftsviertel der Stadt befindet sich auch Quitos riesengroßer Stadtpark „Parque La Carolina“. Mit dem Geruch von gekochtem Mais, Grillspießen und mehr oder weniger frischem Obst in der Nase und den lauten Zurufen der Eis- und SüßigkeitenverkäuferInnen im Ohr, spazieren wir zwischen angelegten Lagunen, einem Botanischen Garten, einer Vielzahl an Sportmöglichkeiten und einem Gewusel an Menschen durch den Park.

Schwindelfrei müssen wir ebenso beim Besteigen der Türme der Basilika Quitos sein. Dafür können wir einen traumhaften Ausblick auf die Stadt genießen.

In dieser Woche besuchen wir auch die auf 2500 m gelegene Stadt Otavalo und deren Samstagsmarkt. Wir spazieren an kunterbunten Marktständen vorbei, an denen uns neben Schmuck, Kleidung und Alpaka-Wäsche Lebensmittel, Musikinstrumente und Vieles mehr angeboten werden. Die ca. 100 km lange Autofahrt nach Otavalo dauert einerseits wegen der nur selten erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und andererseits aufgrund unseres umsichtigen Taxifahrers, welcher uns Pflanzen und für uns exotische Früchte auf dem Weg zeigt und erklärt, verhältnismäßig lange.

Einmal geht’s noch richtig hoch hinauf: Wir fahren zum nahe Otavalo auf über 3000 m gelegenen Kratersee Cuicocha. Wieder einmal beeindruckt uns die Vegetation in dieser Höhe, die wir von zuhause ja gar nicht so kennen.

Den Wochenabschluss jedoch verbringen wir nicht in noch höheren Sphären. Wir überschreiten stattdessen den Äquator, besuchen das Äquatordenkmal Mitad del Mundo und erleben die unterschiedlichen Kräfte der Süd- und Nordhalbkugel am eigenen Körper.

Jetzt müssen wir uns von unserer ereignisreichen und spannenden Woche erholen, denn noch heute Nacht geht’s auf in den Dschungel!

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