Das Bergsportmekka Huaraz

Huascarán Nationalpark

Die rund 55000 Einwohner große Stadt Huaraz liegt auf ca. 3100 m Höhe inmitten der hohen Berge der Cordillera Negra und der Cordillera Blanca in Peru. Für uns sowie für viele andere Touristen gilt Huaraz somit als perfekter Ausgangspunkt zum Klettern und für Wanderungen.

Die ersten Tage nützen wir insbesondere um uns an die Höhe zu gewöhnen. Wir besuchen den Markt der Stadt, auf dem es neben Lebensmittel auch Kleidung und alle möglichen sonstigen Produkte, häufig von Indigenen verkauft, zu erwerben gibt. Dabei fällt uns einmal mehr auf, dass die indigene Bevölkerung häufig kein Spanisch sondern Quechua spricht.

Am Straßenrand sitzen Schreibmaschinen-Schreiber, die ihre Dienste anbieten und von Straßenverkäufern kann man handgefertigten Schmuck kaufen.

Dem Lärm der Stadt, ausgehend vom ständigen Gehupe der Moto- und Taxifahrer sowie dem Gebelle der unzähligen Hunde und der lauten Musik der durch die Straßen ziehenden Eiswägen, entfliehen wir beim Klettern in „Los Olivos“ oder bei verschiedenen Wanderungen.

Ein Highlight der ersten Woche in Huaraz ist sicherlich die Wanderung zur Laguna 69 im Huascarán Nationalpark. Der nach dem 6768 m hohen Huascarán benannte Park befindet sich ca. 70 km von Huaraz entfernt. Die Fahrt dort hin dauert aufgrund der kurvigen Schotterstraßen jedoch 3,5 Stunden.

Beeindruckt von der traumhaften Landschaft, den steilen Felswänden, mächtigen Gletschern, steilen Wasserfällen und bunten Gebirgsblumen wandern wir, begleitet von Kühen und Eseln, hoch zur auf 4600 m gelegenen Laguna 69.

Der mit türkisblauem Wasser gefüllte See, umgeben von Gletscher, sowie das Lichterspiel im gesamten Nationalpark begeistern uns sehr und machen Lust auf Mehr in den nächsten Wochen in und um Huaraz!

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