
Unseren dreiwöchigen, erlebnisreichen Aufenthalt im Gebiet Huaraz schließen wir mit dem Besuch der Ruinenstätte Chavín de Huántar und mit ein paar Klettertagen ab.
Das Volk der Chavín bildet um etwa 500 v. Chr. die erste Hochkultur des südamerikanischen Kontinents. Kennzeichnend für diese Kultur sind die Paläste aus Stein, welche mit Köpfen, ebenso aus Stein, geschmückt worden sind. Diese Dekoration sollte die Veränderung der Mimik von Menschen nach Drogenkonsum darstellen.
Nachdem sich Christof wieder gesund fühlt, verbringen wir ein paar sehr kalte Klettertagen in Hatun Machay. Zum Glück dürfen wir unser Zelt in einem kleinen Häuschen, und somit gut windgeschützt, aufstellen. Es erweist sich als der perfekte Ort zum Tee- und Kaffeetrinken während des immer wiederkehrenden Eisregens.
Jetzt freuen wir uns auf unsere Weiterreise: Es geht nun nach Lima, die Hauptstadt Perus. Im Laufe der ungefähr 9-stündigen Busfahrt begeben wir uns von über 3000 m Seehöhe wieder auf Meereshöhe. Für uns unendlich lange erscheinende Straßen, umgeben von Dünen und karger Landschaft bringen uns in die 8,5-Millionen-Einwohner-Stadt. Auf dem Weg in das Stadtviertel Barranco, in dem wir unsere moderne Wohnung für die nächste Woche beziehen, sehen wir den Kontrast zwischen Arm und Reich deutlich. Barranco jedoch zeichnet sich durch einen Mix aus Moderne, Rustikalität, Kunst und Kultur aus. Hier fühlen wir uns sehr wohl! Besonders gefällt uns, dass hier in Lima Hunde an der Leine gehalten werden und nicht mehr im Rudel durch die Straßen laufen.
Wir beginnen unsere Zeit in Lima mit einem Paragleitausflug zu Sanddünen im Süden der Stadt. Für Christof ist dies der Beginn seiner Paragleit-Ausbildung, welche er hier absolvieren wird. Somit werden wir die nächste Woche in Lima einerseits nützen, um die Stadt kennen zu lernen und andererseits, um Christofs Paragleit-Ausbildung abzuschließen.






















