
Genug von der großen Stadt – jetzt geht’s wieder raus in die Natur!
Im Süden Limas, an der Küste Perus, warten wunderschöne Naturerlebnisse auf uns. Der Weg ab Lima in den Süden erweist sich, schon wie jener vom Norden Perus nach Lima, als sehr trocken und karg. Inmitten der Dünenlandschaft, um die im Süden Limas gelegene Stadt Ica, findet man den Ort Huacachina. Das Besondere daran ist, dass dieser Ort direkt an einer Oase liegt. Leider lockt das dementsprechend viele Touristen an, was Müllberge, viele lärmende Sandbuggies sowie eine laute Partymeile verursacht – Im ersten Moment nur wenig idyllisch. Unabhängig davon spazieren wir eine Sanddüne hinauf, entfliehen dem Gewusel und genießen einen wunderschönen Ausblick auf die Oase und die Wüstenlandschaft.
Natur pur, ganz ohne Massentourismus und Müll, finden wir auf den Inseln Ballestas. Nicht umsonst werden sie oft auch als das zweite Galapagos bezeichnet. Wir fahren mit einem Boot um die Inseln und sehen dabei Felsen voll mir Humboldt-Pinguinen, Seelöwen, Pelikanen und anderen Vogelarten.
Natur pur – der Kapitän des Bootes spricht noch davon und schon passiert es – Wir, unsere Kamera und unser Rucksack bekommen reichlich Souvenirs eines offenbar großen Vogels ab. Somit sorgen wir einmal wieder für eine Lachnummer.
Der Paracas-Nationalpark ist eines der artenreichsten Schutzgebiete mariner Flora und Fauna. Wir spazieren durch die Paracas-Wüste und bestaunen das große Küstengebiet.
Einige Busstunden weiter südlich warten die mysteriösen Nazca-Linien auf uns. Diese Geoglyphen erstrecken sich auf ein Gebiet von 500 km² und wurden von der Nazca-Kultur, wahrscheinlich um Fruchtbarkeits-Prozessionen durchzuführen, um ca. 600 v. Chr. gezeichnet. Die Prozessionen konnten die Klimaentwicklung in diesem Gebiet nicht aufhalten – Aufgrund des fehlenden Regens kann man die Linien noch heute, entweder via Flugzeug oder über einen rostigen Aussichtsturm bestaunen. Wir entscheiden uns für die zweite Variante und können einige Figuren und Linien sehr gut erkennen.
Mit den tollen Erlebnissen der letzten Tage im Gepäck setzen wir uns nun in den Nachtbus und hoffen auf eine entspannte 10-stündige Fahrt nach Arequipa.
































